Bratsche im Bettlaken

Es war eine der spektakulärsten Fluchten aus Nazi-Deutschland und eine der letzten: Am Heiligabend 1942 legt sich Kurt Lewin zusammen mit seinem Freund Joachim Markuse und dessen Frau Gerda bei -20 Grad Celsius in einen Güterwaggon am Berliner Westhafen. In seinem Arm hält Kurt Lewin das einzige, was ihm geblieben ist, seine wertvolle Bratsche – eingewickelt in einem Bettlaken. Zwei Jahrzehnte später wird diese „Antonio Maria Lanza“, erbaut anno 1710 im italienischen Brescia südwestlich des Gardasees, zusammen mit ihrem Besitzer um die Welt reisen und den Weltruhm des schwedischen „Kyndellquartetts“ mitbegründen …

Ich habe die (wahre) Flucht- und Lebensgeschichte des Kurt Lewin bereits vor einigen Jahren aufgeschrieben, nun gibt es meinen Roman auch als Hörbuch weltweit online! Zu finden ist die Autorenlesung bei den gängigen Streaming-Diensten wie „Spotify“ oder auch käuflich zu erwerben im Online-Hörbuchhandel. Eine Zusammenstellung einiger Links dorthin gibt hier: https://www.feiyr.com/x/bratschist